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Training mit dem Futterdummy

Futterdummy Training – Neue Herausforderung für Spürnasen

Bist du auf der Suche nach einer neuen, spaßigen Herausforderung für deinen Vierbeiner und dich? Dann sperrt jetzt die Ohren auf: Futterdummy Training ist der neue Renner auf dem Hundeplatz, im Wald oder im Park. Das aus dem Jagdbereich entlehnte Training fordert und fördert nahezu alle Sinne deines Hundes. Auspowern und Spaß haben? Los geht's!


Keine Zeit für Langeweile: Futterdummy Training

Kennst du auch diese täglichen Spaziergänge? Jeden Tag die übliche Runde, die gleichen Hunde, die euch begegnen – nur das Wetter bringt etwas Abwechslung in den Alltag? Dann wird es Zeit, dass ihr ein wenig Action in euren Spaziergang einbaut. Im Tierhandel gibt es unglaublich viele Spielzeuge, die du für den abwechslungsreichen Spaziergang einpacken kannst. Aber: So viel brauchst du dafür gar nicht. Ein passender Futterdummy genügt, um deinen Vierbeiner artgerecht und mit einer großen Portion Spaß auszulasten. Das Futterdummy Training bringt viele positive Effekte mit sich:


  1. Dein Hund lernt neues dazu.
  2. Durch das Training lastest du den Vierbeiner artgerecht aus – körperlich und geistig.
  3. Das Training mit Futterdummy bezieht die natürlichen Triebe und Instinkte deiner Fellnase ein.
  4. Bei regelmäßigem Dummy Training kann sich die Mensch-Hund-Beziehung verbessern.
  5. Deine Fellnase lernt wertvolle Impulskontrolle.
  6. Scheue Hunde können durch das Training mit dem Dummy ein besseres Selbstvertrauen gewinnen.
  7. Generell steigerst du die Interaktion zwischen dir und deinem Gefährten.
  8. Das Futterdummy Training kann als Anti-Jagd-Training gestaltet werden.

Futterdummy Training schweißt zusammen

Die Beziehung zwischen Mensch und Hund kann einfach nicht eng genug sein. Je stärker sie ist, desto besser läuft meist auch die Kommunikation. Hört dein Hund manchmal einfach nicht? Sind die Artgenossen immer wichtiger? Dann mach dich interessanter und stärke gleichzeitig die Bindung zwischen euch. Das Dummy Training ist die perfekte Basis, um eine engere Beziehung aufzubauen und an eurer Kommunikation zu arbeiten. Und seien wir mal ehrlich: Das kann nie schaden!


Futterdummy Training: Was ist das?

Es gibt so viele Möglichkeiten, mit dem Hund zu trainieren – da kann man natürlich nicht über alles Bescheid wissen. Also: Worum geht es beim Futterdummy Training eigentlich? Das Dummytraining ist ein sehr artgerechtes Konzept, um täglich mit dem Hund zu arbeiten. Der Dummy ist dabei der Gegenstand der Begierde, der gezielt vom Hund apportiert werden soll. Ursprünglich entstammt dieser Sport aus dem Jagdhundetraining. Aber auch für Nicht-Jagdhunde ist er perfekt geeignet, um die Instinkte unserer Vierbeiner zu bedienen: Jagen, Spielen, Aufspüren, Hetzen.


Es gibt zwei Arten von Dummys:

Den Futterdummy: Er hat eine längliche Form, ist meist aus einem festen Canvas-Stoff und besitzt einen Reißverschluss. Du kannst ihn mit Snacks oder dem normalen Futter befüllen und zum Training einsetzen.

Den "normalen" Dummy: Er wurde ursprünglich beim Jagdtraining eingesetzt und simuliert durch seine Füllung das Gewicht von Beute. Die Füllung aus Sand oder Granulat gibt es in unterschiedlichen Gewichtsklassen, sodass auch für deinen Vierbeiner der passende Dummy dabei ist. Er ist jedoch nicht zusätzlich mit Snacks befüllbar.

In unserem Beitrag geht es grundsätzlich um den Futterdummy. Er bietet dir und deinem treuen Gefährten die besten Einstiegsmöglichkeiten in das Futterdummy Training mit Hund.


Die eigene Beute: Snack Dummy Hund

Der Dummy stellt also die Beute nach – oder ist, befüllt mit Futter, die Beute. Durch verschiedene Trainingsvarianten können während des Spazierganges damit Kommandos, Impulskontrolle und Co. gefestigt werden. Das Futterdummy Training strengt alle Sinne deines Vierbeiners an und powert ihn ganz artgerecht aus. Bist du überzeugt? Dann los! Alles, was du für das Futterdummy Training benötigst, ist der Dummy, leckere Snacks oder das köstliche Hundefutter, gegebenenfalls eine Schleppleine und ein wenig Zeit und Geduld.


How to: Die Basics beim Futterdummy Training

Eine der Grundlagen, die dein Hund für das Futterdummy Training lernen muss, ist das Apportieren. Hat dein Hund das Bringen von Gegenständen schon drauf? Perfekt, dann kannst du diesen Schritt überspringen.


Dummy Training Hund: Apportieren

Wie bringe ich meinem Hund das Apportieren bei? Das ist eine gute Frage, denn nicht alle Flauschpelze kommen von selbst auf die Idee, Frauchen oder Herrchen etwas zu bringen. Wir haben eine gute Nachricht für dich: Deinem Hund das Apportieren beizubringen, ist eigentlich ganz einfach. Grundsätzlich besteht es aus drei Schritten:


  1. das Aufnehmen des Gegenstandes
  2. das Zurückbringen
  3. das Abgeben an dich


Nicht alles klappt auf Anhieb – also nicht verzweifeln, wenn etwas noch nicht ganz reibungslos abläuft.


Apportieren lernen fürs Futterdummy Training – So geht’s

  • Mach deinen Hund auf den Futterdummy aufmerksam. Du kannst mit ihm wedeln, ihn bestaunen oder Ähnliches.
  • Wirf den Dummy (nicht zu weit weg).
  • Motiviere deinen Hund dazu, zum Futterbeutel zu laufen und den Gegenstand zu dir zu bringen.
  • Lobe deinen Hund wahnsinnig, wenn er den Dummy aufnimmt und erneut wenn er ihn zu dir bringt. Für den Anfang genügt es, wenn er den Dummy einfach vor dir ablegt. Eine Belohnung aus dem Futterbeutel darf nicht fehlen!


Belege bei deinem weiteren Futterdummy Training die einzelnen Schritte mit Befehlen. Für das Laufen zum Dummy kannst du etwa "Voran" nutzen, für das Apportieren "Bring" und "Aus". So schaffst du bereits die perfekte Basis für das weitere Futterdummy Training.


Dummytraining: Schritt für Schritt

Jetzt gehts ans Futterdummy Training. Liegt der gefüllte Snack Dummy bereit? Dann raus an die frische Luft! Das Futterdummy Training kannst du sowohl im Park als auch im Wald durchführen. Dein Hund benötigt etwas Fläche zur freien Bewegung und für den Anfang nicht allzu viel Ablenkung. Den Dummy kannst du auf ganz vielfältige Art und Weise einsetzen. Einerseits eignet er sich ideal, um deinen Hund bei einzelnen Übungen daraus zu belohnen. Andererseits ist er die perfekte Beute bei Apportier- und Suchaufgaben, mit denen du für artgerechte Auslastung sorgst.


Praktische Übungen für das Futterdummy Training

Die meisten Übungen für das Futterdummy Training kannst du ganz einfach draußen in der Natur durchführen, ohne besonderen Schnickschnack. Beginne zunächst mit leichten Übungen:


  • Du kannst spielerisch anfangen und den Dummy werfen. Dein Hund darf sofort hinterher und apportieren. So gewinnt er schnell Spaß an dem Training und lernt: "Der Dummy ist super!"
  • Lasse den Futterdummy beim Laufen unauffällig auf den Weg fallen. Nach ein paar Metern gibst du deinem Kumpel die Aufgabe, nach ihm zu suchen. Falls es nicht klappt, kannst du dem Hund Suchen beibringen und ihn mit Gesten und Kommandos beim Aufspüren unterstützen.
  • Verstecke den Futterdummy am Wegesrand, zum Beispiel im hohen Gras oder im Laub. Lass deinen Vierbeiner suchen und apportieren.


Funktionieren diese Übungen schon hervorragend? Perfekt, dann könnt ihr in die nächsten Level aufsteigen. Jetzt geht es um Impulskontrolle, wahrhaftige gute Spürnasen und kleine Kunststücke.


  • Das Futterdummy Training ist ideal, um an der Impulskontrolle zu arbeiten. Dieser Begriff taucht im Wortschatz deines Hundes nicht auf? Kein Problem – da ist er nicht der einzige. Lass deinen Hund zunächst Platz machen und gib ihm den Befehl zu bleiben. Wirf dann den Dummy. Der Hund darf erst los, wenn du ihm den entsprechenden Befehl gibst. Du kannst hier auch einen Begriff für falsches Verhalten einführen wie beispielsweise "Schade".
  • Für geübte Hunde kann der Futterdummy beim Training auch weiter abseits vom Weg versteckt werden. Und zwar nicht nur auf dem Boden – wie wäre es mit einer Baumwurzel? Dann hat die Spürnase deines Lieblings ordentlich was zu tun.
  • Zeit für ein paar Tricks! Übe mit deinem Vierbeiner das Anschleichen. Lass ihn dazu Sitz oder Platz machen. Wirf den Dummy so weit, dass ihr ihn noch sehen könnt. Dann schleicht ihr euch gemeinsam an. Wichtig: Nur wer schleicht, darf den Futterdummy holen.


Deine Fantasie ist gefragt! Beim Futterdummy Training kannst du viele Elemente aus deiner Umgebung einbeziehen, vom Laub über Wurzeln bis hin zu Ästen zum Aufhängen des Futterbeutels. Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt – damit gestaltest du den Spaziergang für deinen Hund interessanter und powerst ihn wunderbar aus.


Futterdummy Training aufbauen – Tipps für den Einstieg

Für die ersten Trainingseinheiten wählst du am besten einen ruhigen Ort, der nicht zu viel Ablenkung bietet. Aller Anfang ist schwer. Sei nicht enttäuscht, wenn das Apportieren nicht von Anfang an klappt und dein Hund den Dummy provokant vor deine Füße wirft, statt ihn dir in die Hände zu legen. Aus Erfahrung können wir sagen: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Trotzdem gibt es einige Tipps, die beim Einstieg ins Training mit dem Futterdummy für Hunde helfen. So spielt etwa der Inhalt vom Beutel für viele Hunde eine nicht zu unterschätzende Rolle. Überrasche deinen Vierbeiner ab und an mit neuen Leckereien, auch ein Stückchen Käse kann den Geruchssinn deines Lieblings ordentlich anspornen. Werde einfach kreativ. Du selbst kennst deinen Hund am besten und weißt, was ihm am meisten Freude macht.


Achte auf die richtige Größe für den Futterdummy. Ein Dackel sollte keinen Dummy für Schäferhunde apportieren, sondern ein Modell, das auf seine Größe abgestimmt ist. Beim Annehmen des Dummys von deinem Hund ist eine Position in der Hocke am besten geeignet – mit deinem Vierbeiner auf Augenhöhe.


Wichtig beim Futterdummy Training: Lass deinen Vierbeiner nicht mit dem Futterbeutel alleine. Er sollte nicht auf die Idee kommen, sich die Snacks selbst herauszuholen.


Futterdummy Training – Häufige Fragen

Für welche Hunderassen ist das Training mit dem Futterdummy geeignet?


Der Futterdummy kann bei allen Hunderassen und Altersklassen eingesetzt werden. Wichtig ist, dass du den Hund entsprechend seiner körperlichen Voraussetzungen artgerecht beschäftigst. Ein gemächlicher Senior sollte nicht mehr über Baumstämme springen müssen, um den Dummy zu erreichen – ein Welpe im Wachstum aber auch nicht.


Womit kann ich den Snack Dummy befüllen?


Das ist ganz dir überlassen. Am besten bietet sich das tägliche Futter an. Wenn du den Dummy damit füllst statt mit zusätzlichen Leckerli, bleibt die Futterration gleich. Alternativ kannst du den Beutel mit gesunden Snacks füllen. Bedenke aber, diese auf seine Tagesration an Futter anzurechnen.


Wie baue ich das Futterdummy Training auf?


Hier sind einerseits die Fähigkeiten deines Hundes und andererseits deine eigene Kreativität gefragt. Grundsätzlich kannst du aus den verschiedenen Übungen euer individuelles Trainingspuzzle zusammenstellen. Ratsam ist, dass du deinen Hund etwas aufwärmst. Das kann bei blitzartigem Losrennen Verletzungen verhindern. Wichtig ist außerdem, dass dein Vierbeiner weder über- noch unterfordert ist. Sorge also für Abwechslung und leg die Hürden am Anfang nicht zu hoch.


Ran an den Futterdummy – Training für artgerechte Auslastung

Artgerecht. Diesen Begriff hört man immer häufiger, wenn es um Hundehaltung geht. Meist steht er im Zusammenhang mit der Fütterung – jedoch gibt es viel mehr Bereiche, die damit zusammenhängen. Die täglichen Spaziergänge gehören auch dazu. Viele Hundebesitzer wissen gar nicht, welche Triebe und Instinkte sich in ihrem Vierbeiner verbergen. Wusstest du, dass Beagle ursprünglich für die Kaninchenjagd gezüchtet wurden, Dackel eigentlich zum Stöbern im Bau unter der Erde bestimmt waren und Retriever dem Jäger schon lange als wahre Apportier-Profis dienen? In vielen Hunden verbirgt sich ein Jagdinstinkt, mehr oder weniger ausgeprägt. Beim Futterdummy Training kannst du diesen Instinkt und die zugehörigen Triebe stillen, da deine Fellnase sie während der Such- und Apportierarbeit gezielt und kontrolliert auslebt. Kein Wunder, dass dein Hund danach schön ausgepowert ist.


Hat euch das Futterdummy-Fieber schon gepackt? Probier es aus und stell deine Spürnase vor abenteuerliche Herausforderungen.


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