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So zieht dein Hund nicht mehr an der Leine

Zieht dein Hund an der Leine?

Ein bekanntes Problem – fast jeder Hundebesitzer kennt es – der Hund zieht und zerrt an der Leine und man selbst fühlt sich nur als lästiges Übel was hinten dran hängt.Hier findet ihr zwei Übungen zum Nachmachen, um schnell Erfolg zu haben. 


ÜBUNG NR. 1 – ZIELGERICHTETES, BESTIMMTES VORANGEHEN 
Was wird benötigt? 

1. eine normale Leine 

2. ein ungestörter Platz oder Straße 

3. Leckerli oder ein Spielzeug zur Belohnung

Übung aufbauen

 

Suche dir eine unbefahrene Straße oder einen Weg mit ca. 2-3 Meter Breite. Bleibe stehen und hole deinen Hund neben dich.Suche dir jetzt ein Ziel wie z.B. ein Baum, ein Pfahl, ein Auto oder eine bestimmte Stelle auf dem Boden. Das Ziel sollte zunächst nur ein paar Meter entfernt sein.Fixiere diese Stelle und laufe ohne groß auf deinen Hund zu achten ruhig aber zielstrebig los. Dein Hund soll nicht ruckartig gezogen werden, sondern die Chance haben mitzubekommen, dass es jetzt losgeht.Gehe exakt bis zu deinem ausgesuchten Ziel. Bleibe stehen und wiederhole die Übung. Unterbrich die Übung nach zwei bis drei Mal für eine kleine Belohnung. 


 

Am besten geht das mit kleinen Leckerli, die dein Hund nicht lange kauen muss. Damit das viele Üben nicht zu Lasten der Gesundheit deines Hundes geht, achte auf natürliche, zucker- und getreidefreie Leckerli. Diese Übung führst du täglich ca. 10-15 Minuten aus. Du kannst sie jederzeit in deinen Spaziergang einbauen.

 


Übung aufbauen

 

Suche dir eine unbefahrene Straße oder einen Weg mit ca. 2-3 Meter Breite. Bleibe stehen und hole deinen Hund neben dich.Suche dir jetzt ein Ziel wie z.B. ein Baum, ein Pfahl, ein Auto oder eine bestimmte Stelle auf dem Boden. Das Ziel sollte zunächst nur ein paar Meter entfernt sein.Fixiere diese Stelle und laufe ohne groß auf deinen Hund zu achten ruhig aber zielstrebig los. Dein Hund soll nicht ruckartig gezogen werden, sondern die Chance haben mitzubekommen, dass es jetzt losgeht.Gehe exakt bis zu deinem ausgesuchten Ziel. Bleibe stehen und wiederhole die Übung. Unterbrich die Übung nach zwei bis drei Mal für eine kleine Belohnung. Am besten geht das mit kleinen Leckerli, die dein Hund nicht lange kauen muss. Damit das viele Üben nicht zu Lasten der Gesundheit deines Hundes geht, achte auf natürliche, zucker- und getreidefreie Leckerli.Diese Übung führst du täglich ca. 10-15 Minuten aus. Du kannst sie jederzeit in deinen Spaziergang einbauen.

 


Erste Erfolge

 

Diese Übung führt bei vielen Hunden dazu, dass sie schon nach kurzer Zeit besser auf dich achten. Sie zeigt deinem Hund durch dein bestimmtes und sicheres Auftreten, dass du Richtung und Ort bei eurem Spaziergang vorgibst.

 

So baust du die Übung weiter aus

 

Im nächsten Schritt suchst du dir Orte und Wege, die etwas schmaler sind. Achte immer darauf, dass du dein Ziel fixierst und bestimmt voran gehst. Das führt bei dir zu einer selbstbewussteren Körperhaltung und signalisiert deinem Hund, dass er auf dich achten muss. Vergiss aber nicht zwischendurch immer wieder eine kleine Belohnung einzubauen, denn der Spaziergang soll trotz allem Üben ja Spaß machen. Mit den richtigen Leckerli kannst du deinen Hund immer wieder motivieren mit dir zu trainieren. 


 


Hier findest du ein kleines Video, wie es nach einigem Üben aussehen könnte:

 


Wichtige Punkte im Überblick:

 

  • Beachte deinen Hund nicht und laufe zielgerichtet los 
  • Während der Übung nicht auf den Hund warten oder den Hund schnüffeln lassen 
  • Laufe auf direktem Weg zum nächsten festgelegten Punkt 
  • Bleibe an dem Punkt kurz stehen und suche dir einen neuen Punkt 
  • Halte die Trainingseinheiten kurz, maximal 10 bis 15 Minuten am Stück 
  • Trainiere 1-3 Mal am TagSteigere die Ablenkung langsam 
  • Wechsle die Orte, damit die Übung generalisiert wird und nicht nur an einem Ort gilt 
  • Ganz wichtig: Belohne deinen Hund immer wieder zwischendurch und behaltet den Spaß an der Übung

 


ÜBUNG Nr. 2 – Aufmerksamkeitstraining Was wird benötigt?

 


Für diese Übung benötigst du eine ca. 5 Meter lange Schleppleine. Diese Länge ist ideal für diese Art von Aufmerksamkeitstraining. Suche dir einen Platz an dem nicht zu viel Ablenkung ist und auf dem du bequem mit der Schleppleine üben kannst. Zudem benötigst du geeignete Trainingsleckerli. Die Leckerli sollten klein, handlich und gesund sein.


Hole deinen Hund zu dir und befestige die Schleppleine. Dann läufst du einfach los. Sobald dein Hund an dir vorbei läuft und dich überholt, machst du eine 180 Grad Drehung und läufst in die andere Richtung weiter.Überholt dein Hund dich von links, dann biegst du rechts rum ab. Überholt er dich von rechts, dann drehst du dich links herum weg.Mit der 5 Meter langen Leine hat dein Hund einen Radius, in dem er sich um dich bewegen kann. Gleichzeitig kann er aber auch nicht zu weit weg oder zu lange stehen bleiben.

 

Dein Hund lernt dadurch, dass er zwar hier und da kurz schauen oder schnüfflen kann, dass es aber darauf ankommt auf dich zu achten und dir zu folgen.Diese Übung dient nicht nur dem Laufen an lockerer Leine, sondern auch der generellen Aufmerksamkeit deines Hundes. Sie wird euch auch im Freilauf viel nützen.Das musst du beachten:Während diesem ersten Schritt darfst du nicht stehen bleiben, um auf deinen Hund zu warten. Bleibe stattdessen gezielt dann stehen, wenn du es möchtest.Läuft dein Hund jetzt an dir vorbei ohne Aufzupassen, dann drehe dich einfach ohne Kommentar um und laufe in die andere Richtung weiter.

 


Der zweite Schritt der Übung

Wenn du den ersten Schritt einige Male geübt hast, dann wird dein Hund nach einiger Zeit merken, dass du dich jedes Mal wegdrehst, wenn er an dir vorbei und vor läuft. 


Nach einigem Üben wird er nicht mehr an dir vorbeilaufen, sondern stehen bleiben, weil er weiß, dass es jetzt nicht mehr weiter geht. Sobald dein Hund stehen bleibt, belohnst du ihn für diese Handlung. 


Belohne deinen Hund zunächst mit geeigneten Trainingsleckerli.Diesen Schritt wiederholst du wieder einige Male. Bald wird dein Hund immer auf dich achten, wenn du stehen bleibst.

 

Schritt Nummer drei:

 

Dein Hund hat nun gelernt auf dich zu achten und stehen zu bleiben, wenn du stehen bleibst. Sitzt oder steht dein Hund nun neben dir, läufst du nicht direkt wieder los, sondern wartest jetzt bis er dich anschaut. Das kann unter Umständen – besonders am Anfang und je nachdem wie leicht sich dein Hund von anderen Dingen rundherum ablenken – lässt schon mal ein bisschen dauern. Also nicht verzweifeln, sondern einfach geduldig warten. Irgendwann wird er nach oben schauen.

 

Tut er dies wirklich auch nach längerem Warten absolut nicht, probiere es mit einem kleinen Geräusch oder sage kurz seinen Namen. 


Da das Anschauen am Anfang auch mal nur eine Millisekunde sein kann, musst du hier ganz genau aufpassen, um den Moment zu erwischen.In der Sekunde, in der dein Hund dich anguckt, nickst du ganz leicht mit dem Kopf nach vorne (eine Art Vorwärtsbewegung, die sagen soll „weiter geht’s/los geht’s“) und läufst ohne Kommentar wieder los und machst mit der Übung weiter.Läuft der Hund an dir vorbei, biegst du wieder ab usw.. 


Zwischendurch bleibst du immer wieder stehen und wartest, dass dein Hund sich neben dich setzt. Dafür wird er sofort belohnt. Schaut er dich dann an, nickst du mit dem Kopf und es geht weiter. 

 
Wie oft sollte ich die Übung wiederholen?

Am Anfang übst du ca. 2-3 Mal pro Tag ca. 15 Minuten. Später kannst du dann anfangen die Übung an anderen Orten mit etwas mehr Ablenkung durchzuführen.

Für den Beginn ist es ratsam nicht auf einer Wiese zu üben, sondern auf Asphalt o.ä., da dort meist weniger zu schnüffeln ist. Belebtere Gegenden und Wiesen sind dann die Steigerung dieser Übung. Auch diese Übung kannst du in den täglichen Spaziergang mit einbauen, dort findest du dann oft auch ganz leicht geeignete Trainingsorte.

Wichtige Punkte zusammengefasst:
  • Schleppleine ca. 5 Meter
  • Hund nicht überholen lassen, immer direkt abbiegen, wenn er an einem vorbeiläuft
  • Körpersprache nutzen und nicht auf den Hund einreden. So lernt dein Hund, dass er auf dich achten muss und schaut dich an
  • Beim Stehen bleiben warten bis der Hund sich neben dich gesetzt hat, dann direkt belohnen
  • Am besten von unten belohnen, damit der Hund sitzen bleibt und nicht hochspringt
  • Ruhig belohnen, keine Aufregung erzeugen, damit der Hund sitzen bleibt
  • kleine Leckerli wie diese hier verwenden
  • Geduldig sein und warten bis der Hund von sich aus zu dir schaut, wenn möglich keine Sprache einsetzen
  • Orte wechseln, damit die Übung generalisiert wird und nicht nur an einem Ort gilt
  • Funktionieren Übungen draußen noch nicht, kannst du zu Hause und drinnen anfangen
  • Funktioniert die Übung an einem ablenkungsstärkeren Ort noch nicht, unbedingt ruhig bleiben, Übung beenden und wieder einen Schritt zurück an einen ablenkungsärmeren Ort gehen.

Einen kleinen Ausschnitt aus unserem Training, siehst du in diesem Video:

 

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