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Fisch für Hunde? Ja – Hunde dürfen Fisch fressen! Unsere 5 guten Gründe.

Dürfen Hunde Fisch fressen?

 

Immer wieder erreicht uns die Frage, ob Hunde Fisch fressen dürfen und wenn ja wieviel? Oft besteht auch noch der Glaube, dass Fisch nur etwas für Katzen sei. 

Worauf ist zu achten, wenn ich meinem Hund Fisch gebe und was ist das Besondere an Fisch? 

In diesem Beitrag beantworten wir fünf wichtige Fragen zum Thema Fisch für Hunde:

 

1. DÜRFEN HUNDE FISCH FRESSEN?

 


Vorab und ganz einfach: Ja, gerne! 

Fisch enthält viel Eiweiß und ist reich an Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren. Diese sind essentielle Fettsäuren – das bedeutet: der Körper braucht diese Fettsäuren unbedingt, kann sie aber nicht selbst herstellen und muss sie deswegen mit der Nahrung zu sich nehmen. Fisch ist zudem sehr bekömmlich und leicht verdaulich. Außerdem enthält Fisch viele verschiedene Vitamine. Die Fette, die im Fisch sind, sind gute Fette, denn es handelt sich um mehrfach ungesättigte Fette, die sehr gesund sind und vor Entzündungen und vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen. Sie stärken das Immunsystem und fördern die Gehirnfunktion.

 

2. IST FISCH GESUND FÜR HUNDE?

 


Fisch hat viele positive Eigenschaften: 

Er fördert bei unseren Vierbeinern die Gehirnfunktion und wirkt dem Alterungsprozess entgegen. Fisch ist ebenso gut für die Muskeln und Gelenke und hat eine entzündungshemmende Wirkung. Zudem unterstützt er die Heilung von Hautirritationen und hilft bei Stoffwechseldefiziten. Ebenso stabilisiert Fisch die Nierenfunktion unserer Vierbeiner. Fisch ist reich an Spurenelementen wie Jod und Selen und hat insgesamt einen sehr hohen Nährstoffgehalt.Fisch ist für Hunde jeden Alters sehr gut geeignet und bietet besonders auch älteren Hunden eine Stärkung des Immunsystems. Er enthält die wichtigen Vitamine A, B2, B3, B12 und Vitamin D sowie wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente (Eisen, Magnesium, Kalium, Phosphor und Selen). Viele Fischarten enthalten zudem Jod, was vor allem aktiven Hunden zu Gute kommt.


 

3. WIE VIEL FISCH DÜRFEN HUNDE FRESSEN?

 


Das hängt natürlich vom jeweiligen Hund ab und in welcher Form Fisch gefüttert wird. Wird er als komplette Mahlzeit gegeben oder als Belohnung in kleinen Mengen zwischendurch?

Als ganze Mahlzeit oder z.B als Alternative zu Fleisch, kann Fisch gern mahermals pro Woche gegeben werden. Dies sorgt auch für ein bisschen Abwechslung im Speiseplan. 


Einige Hunde vertragen bestimme tierische Proteine wie z.B. Geflügel oder Rind nicht. Für diese Hunde kann Fisch eine sehr gute Alternative sein. 
Es gibt bestimmte Futtermittel wie zum Beispiel einige Trockenfutter, welche den Hund mit allen wichtigen Vitaminen und Nährstoffen versorgen. Sind diese Futtermittel als Alleinfutter gekennzeichnet, dann kann der Hund damit jeden Tag und auf Dauer gefüttert werden. Hier macht es keinen Unterschied, ob der tierische Bestandteil aus Fisch oder aus bspw. Geflügel kommt. Wenn der Hund also mit einer Unverträglichkeit oder gar Allergie auf bestimmte Fleischsorten reagiert, ist Fisch eine tolle Option.  


Belohnungs- oder Trainingsleckerli aus Fisch können natürlich sehr gern jeden Tag und auch auf Dauer verwendet werden. Diese sind eine tolle Abwechslung zu Leckerli aus Fleisch. Bei Leckerli sollte auf die Zutatenliste geachtet werden - vor allem, wenn damit trainiert und belohnt wird. Es soltel möglichst nur Fisch und kein Getreide oder Zucker enthalten sein. 

Wie bei allen anderen Leckereien zwischendurch ist zudem zu beachten, dass man je nach Menge der Leckerchen und Belohnungen die sonstige Tagesration reduziert. Bei reinen Fischprodukten wie diesen hier als Belohnung hat man allerdings den Vorteil, dass diese keinen zusätzlichen Zucker, kein Getreide oder ähnliches enthalten. So ist die Gefahr gering, dass der Hund zu sehr an Gewicht zunimmt oder zu viel zuckerhaltige Produkte zu sich nimmt. 


 

4. WELCHEN FISCH DÜRFEN HUNDE FRESSEN?

 

Vorab gesagt: Generell dürfen Hunde eigentlich alle Speisefische essen.

Es gibt einige Fischarten, die das sogenannte Enzym Thiaminase enthalten. Dieses Enzym zerstört Vitamin B1 im Körper des Hundes. Enthalten ist es z.B. in:

  • Karpfen
  • Sardellen
  • Hering
  • Brassen
  • Wels
  • Zander
  • Gelbflossen-Thunfisch
  • und weitere…


Dies heißt im Umkehrschluss aber nicht, dass man diese Fischarten generell nicht füttern darf. Die Fütterung von thiaminasehaltigen Fischen ist in kleinen Mengen unproblematisch.

Das Enzym Thiaminase kann außerdem durch Erwärmen zerstört werden. Kocht oder backt ihr also diese Fischarten vorher, dann wird die Thiaminase zerstört. Einfrieren bringt in diesem Fall nichts, denn dagegen ist Thiaminase unempfindlich.

Wenn man sehr oft thiaminasehaltigen Fisch füttern möchte ohne diesen zu erhitzen, dann empfiehlt sich die Zugabe von Vitamin B1 – z.B. durch die Zufütterung eines Vitamin B-Komplex oder aber auch durch Bierhefe. Generell ist aber wichtig zu wissen, dass solange gelegentlich ein thiaminasehaltiger Fisch verfüttert wird, keine Gefahr besteht. Sollte der Hund oft mit diesen Fischen gefüttert werden, dann sollte auf den Vitamin B Haushalt geachtet werden.

Andererseits gibt es natürlich eine Vielzahl an Fischen, die thiaminasefrei sind. Dazu gehören z.B:

  • Dorsch
  • Kabeljau
  • Lachs
  • Makrele
  • Rotbarsch
  • Dorade
  • Scholle
  • Seehecht
  • Seelachs
  • Forelle
  • Flussbarsch
  • Hecht
  • Aal (beim Aal gilt es einige Besonderheiten zu beachten, da Aalblut für Hunde und andere Säugetiere giftig sein kann. Mehr Informationen dazu findet ihr u.a. hier)
  • und weitere…


Wenn du nun auf den Geschmack gekommen bist und Fisch mal als Leckerli oder zur Belohnung für deinen Hund ausprobieren möchtest, dann schau dir doch mal dieses „Fisch für Zwischendurch“-Probierpaket an.


 

5. WORAUF MUSS ICH ACHTEN, WENN ICH MEINEM HUND FISCH GEBE?

 


Möchtest du deinem Hund den Fisch roh geben, dann entsteht oft die Frage nach den Gräten. Generell sind die Gräten des Fisches im rohen Zustand weich und elastisch und werden von Hunden gut vertragen. Auch in der Natur fressen z.B. Wölfe sehr gern Fisch – natürlich inklusive der Gräten. Werden Fische gekocht, dann können die Gräten – wie auch bei anderen Tierarten (z.B. Geflügel) sehr hart und spitz werden. Daher sollten bei gekochtem Fisch die Gräten entfernt werden.


Diese fertigen Fisch-Patés sind übrigens alle frei von Gräten und bestehen zu 100% aus Fisch.

 


Füttert ihr eurem Hund Fisch und wenn ja welchen und wie oft? Welche Erfahrungen habt ihr mit Fisch gemacht und wie schmeckt es eurem Hund?


Wenn du an einem Trockenfutter mit Fisch als einziger tierischer Proteinquelle interessiert bist, weil dein Hund z.B. auf verschiedene andere Proteine aus Fleisch allergisch oder mit einer Unverträglichkeit reagiert, dann empfehlen wir dir dieses softe Trockenfutter zu testen.

 

26 Kommentare

  • Meine beiden Mädels bekommen Fisch in Form von Leckerlis (die nach dem Gassigang auch größer ausfallen). Lachs geht immer (Trainingsdrops), ansonsten Sprotten, Lodden, junge Heringe. Topfavorit ist der Blue Wittling, ein großer, fantastischer Fisch, wenn er getrocknet ist – auf den stehen meine Mädels ganz besonders.

    My.

    Michael Haitel
  • Hallo, mein 13-jhr Terrier bekommt jeden Tag gekochten Fisch und Gemüse und verträgt dies sehr gut. Da er Pankreatis hat, müssen wir sehr fettarm kochen.

    Yvonne
  • Hallo Andreas,
    In kleinen Mengen sollte das kein Problem sein. Meist ist geräucherter Fisch ja stark gewürzt bzw sehr salzig. Daher würde ich nicht zu viel geben. Aber als kleines Extra ist es denke ich unproblematisch.
    Bei der Frage, ob Aal giftig ist, geht es nur um das Blut vom Aal.
    Durch Erhitzen zB auch durch Räuchern werden die giftigen Bestandteile im Blut aber sowieso zerstört.

    Viele Grüße

    Kaja
  • Hallo
    Dürfen Hunde denn vom geräucherten Aal die Haut essen?

    Andreas
  • Hallo Brigitte,
    das Futter ist für den täglichen Bedarf von Hunden ausgelegt. Es ist daher absolut in Ordnung das Futter jeden Tag zu füttern. Viele Grüße

    Kaja

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