Versandkostenfrei innerhalb Deutschlands ab 29 Euro

Mit jeder verkauften Tüte Hundefutter geht eine Spende an Tierschutzprojekte: unser Tales&Tails Spendenpartner STREUNERherzen stellt sich vor

Tales & Tails spendet an den Tierschutz

Wer sind die STREUNERHerzen? 

STREUNERherzen ist die Geschichte von großartigen Projekten und großen Träumen


STREUNERHerzen ist ein Verein, der sich mit Haut und Haaren dem Tierschutz auf Sardinien widmet. 2013 haben wir mit 10 Mitgliedern angefangen, inzwischen sind wir zu einer stattlichen Größe von 206 Mitgliedern, ca. 60 ehrenamtlichen Helfern und 80 Pflegestellen angewachsen. Zu unseren Projekten zählen die L.I.D.A. Olbia, von der wir hier ausführlicher berichten möchten, das Canile Tortoli, ein staatliches Tierheim, mit dem wir kooperieren, Tiere, die sich in kleinen, besonderen Projekten befinden, Pflegestellen und Pflegeeinrichtungen. In Planung ist außerdem ein Ort der Geborgenheit, Nestwärme und Sozialisierung für Welpen. Zu jedem Projekt gibt es nach und nach an dieser Stelle Informationen.


Zusätzlich und ganz, ganz wichtig ist uns die Prävention vor Ort. Seit vielen Jahren klären wir Schäfer, Jäger und Bevölkerung auf, kastrieren die Tiere vor Ort und kümmern uns darum, dass die Welpenflut eines Tages ein Ende haben wird. Inzwischen sind wir auf Sardinien bekannt, sodass die jahrelange Arbeit endlich Früchte trägt und immer mehr Menschen ihre Tiere zum Kastrieren zu uns bringen. Und was träumen wir? Wir träumen von einer Welt, in der Tierheime nicht mehr nötig sind…


Beginnen möchten wir die Geschichte von STREUNERherzen an dieser Stelle mit der Vorstellung der L.I.D.A.

Die L.I.D.A. Olbia ist unser Herzensprojekt und war vor acht Jahren unser wichtigster Gründungsgrund. Bereits 2000 endete der jahrelange zähe Kampf zahlreicher Tierschützer damit, einen Zufluchtsort für zunächst 250 Hunde geschaffen zu haben. Wir freuten uns riesig, endlich gab es einen Ort auf Sardinien, wo verprügelte, verletzte, halb verhungerte oder schwer misshandelte Hunde eine Chance bekamen. Auch die vielen ungewollten Welpen, die viel zu jung ihren Müttern entrissen und zum Sterben auf der Straße oder der Müllkippe sich selbst überlassen werden, durften hier bleiben, sich erholen, gesunden und im besten Fall auf ein Leben in einer Familie hoffen.


Streunerherzen stellt sich vor. Spende an den Tierschutz


Schnell zeigte sich, dass die Anzahl der bedürftigen Hunde die 250 vorhandenen Plätze bei weitem überstieg, in manchen Jahren brauchten bis zu 800 Hunde Hilfe und Unterstützung. Eine Kooperation der L.I.D.A. mit den STREUNERHerzen und zwei weiteren deutschenTierschutzvereinen versprach Hoffnung. Zusätzliche Gehege wurden gebaut, um der Hundeflut Herr zu werden und ein unfassbar großartiges Team setzt sich bis heute täglich unermüdlich für das Wohl der vielen geschundenen Seelen ein. Wenn man dort ist, spürt man den Geist der Liebe, Hilfsbereitschaft und Menschlichkeit, hier wird um jedes Tier gekämpft, egal wie aussichtslos die Situation scheint – aufgeben ist in der L.I.D.A. keine Option! 


Dennoch ist es ein Kampf gegen Windmühlen. Besonders im Sommer werden fast täglich gefundene Tiere von Touristen gebracht, nicht selten sind es Welpen, oft erst wenige Tage alt, die mit der Flasche aufgezogen werden müssen. Jeder der Mitarbeiter*innen vor Ort stößt an persönliche Grenzen, jeden Tag, jede Woche, jeden Monat. Sie halten das Leid aus, die Unmenschlichkeit, der sie begegnen, versorgen die geschundenen Tiere medizinisch und menschlich und dennoch verlieren sie nie die Hoffnung und den Glauben an unser aller Traum. 


Die STREUNERHerzen unterstützen die L.I.D.A. so gut es geht, nicht nur finanziell, sondern auch durch Prävention, denn jeder kastrierte Hund dämmt das Leid ein. Unsere Vermittler besuchen die L.I.D.A. regelmäßig, schauen nach unseren bekannten Schützlingen und lernen die „Neuen“ kennen, die zum Teil verängstigt und zitternd in der hintersten Ecke kauern. Jeder Hund bekommt ein Gesicht auf unserer Homepage. Unser Augenmerk gilt nicht nur süßen kleinen Welpen, auch alte, kranke, traumatisierte Tiere und jene mit einem Handicap kommen auf unsere Seite und wir beten und hoffen, dass sie irgendwann von ihren Familien in Deutschland in die Arme geschlossen werden. 


Eine Tüte eine Spende an Tierschutzprojekte


Die Geschichte der L.I.D.A. geht aber noch weiter, denn was ursprünglich als Auffangstation für Hunde geplant und konzipiert war, holte ziemlich schnell die Realität ein. 

Immer häufiger trafen Hilferufe von Katzen in Notsituationen ein. Man begann also, kleine Gartenhäuser zu bauen, in denen die verletzten und angefahrenen Katzen, Würfe von neugeborenen und entsorgten Kitten und ausgesetzte, hoch trächtige Kätzinnen eine erste Zuflucht gewährt werden konnte.  Aber auch dieser Platz reichte schon bald nicht mehr. Viele der Katzen müssen bis zur Genesung medizinisch behandelt werden, alle sitzen in kleinen Quarantänekäfigen, in der Hochsaison in drei aufeinander gestapelten Käfigreihen in der Krankenstation des Tierheims, die von drei Veterinären im Schichtdienst betreut wird.  Geht es den Katzen besser, ziehen sie in die Gartenhäuschen, aber auch dort verbringen sie die ganze Zeit in Quarantänekäfigen. Sie warten dort auf ihre Vermittlung, oft eine sehr lange Zeit.


Kastration von Katzen löst auf Sardinien noch immer höchstes Befremden aus und der Wert einer Katze geht gegen Null. Man entledigt sich ihrer auf dem Müll und in den Stoßzeiten sitzen bis zu 150 hilfsbedürftige Katzen gleichzeitig in den Käfigen des Tierheims.


Sowohl Genesene als auch Katzen, die eine Beeinträchtigung durch ihre überstandene Krankheit oder Verletzung zurückbehalten, Kitten und ältere Katzen - wir versuchen, sie in ein Zuhause zu vermitteln oder alternativ auf eine Pflegestelle. Jungkatzen, die nicht vermittelt werden können, werden nach der Kastration und Impfung auf die große Katzenkolonie vor den Toren der L.I.D.A. ausgesetzt. Hier erhalten sie zweimal täglich Futter, haben Unterschlupfplätze in kleinen Hütten unter einem Wellblechdach. Sie führen ein freies, aber hartes Leben.  


In der L.I.D.A. Olbia, direkt am Flughafen, wo es ein ständiges Kommen und Gehen der Touristen gibt, fließen viele Tränen. Tränen der Fassungslosigkeit in Anbetracht des unsäglichen Leids, das dort täglich an die Tür klopft - und Tränen der Freude, wenn wieder ein Tier ausreisen kann und eine Familie gefunden hat, die Ja sagt zu einem Geschöpf mit Vergangenheit und jetzt auch mit Zukunft.


Hier gelangen Sie zu unserer Homepage www.streunerherzen.com

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Bitte beachten Sie, dass Kommentare vor der Veröffentlichung freigegeben werden müssen