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Pferdefleisch für Hunde?

Pferdefleisch für Hunde

Auch wenn viele zumindest bei dem ersten Gedanken daran kurz besorgt die Stirn runzelt, gibt es gute Gründe dafür, dem Ganzen eine Chance zu geben: isländisches Pferdefleisch im Hundefutter. Und wir sind ganz ehrlich – auch wir waren zuerst sehr vorsichtig, und das nicht nur, weil wir Pferdefreunde sind. Aber dazu später mehr.

Warum Pferd gut für deinen Hund ist

Neben Fisch ist auch Pferdefleisch eine der Fleischalternativen, die sich bereits seit einigen Jahren auf dem Markt etabliert haben. Es punktet vor allem dadurch, dass kaum ein Hund allergische Tendenzen zeigt und der Fettanteil im Fleisch sogar noch geringer als beim allgemein als Maßstab geltenden Rind ist. Gleichzeitig steckt es voller Nährstoffe, die deinen Hund an erster Stelle mit viel Eisen versorgen, das für eine gesunde Durchblutung wichtig ist.

Und ein weiterer Pluspunkt: das Muskelfleisch vom Pferd enthält im Vergleich zu den meisten anderen Fleischsorten einen höheren Anteil Glykogen, schmeckt daher etwas süßlich und wird auch von vielen wählerischen Hunden gern gefressen.

Pferd für Allergiker

Es gibt in Deutschland und den umgebenden Ländern eine breite Palette an Hundefutter mit den unterschiedlichsten verwendeten Fleischsorten. Zu den beliebtesten zählen dabei sicherlich Rind, Huhn und weitere Geflügelrassen – also alles Tierarten, die auch bei uns als Lebensmittel auf den Teller kommen und daher am wenigsten kontrovers aufgefasst werden.

Die Hauptursache für futterabhängige Allergien sind neben den verschiedenen Kohlenhydratquellen die tierischen Proteine. Was also, wenn dein Hund allergisch gegen genau diese üblichen Fleischsorten ist oder auffällig sensibel darauf reagiert? Auf einmal fällt ein großer Teil der Möglichkeiten weg.

Pferdefleisch gehört zu den Fleischarten, bei denen kaum allergische oder unverträgliche Tendenzen bei der Fütterung auftreten – also eine echte Alternative zu herkömmlichen Fleischquellen. In unseren Leckerli verwenden wir nur 100% Pferdefleisch, was sie zu sogenannten Monoproteinquellen macht. Das bedeutet, dass sämtliches Eiweiß, das dein Hund durch die Fütterung zu sich nimmt, nur vom Pferd stammt. Ideal also für alle Hunde, die gegen eine oder mehrere andere Fleischsorten reagieren – die sind hier nämlich garantiert nicht drin.

Auf die Herkunft achten

Vorbehalte gegen Pferdefleisch stammen nicht allein aus unseren eigenen Essensgewohnheiten, sondern wurden auch durch zahlreiche Skandale in den letzten Jahren geschürt. Neben dem Aufschrei im Lebensmittelbereich, als Pferdefleisch in diverse Tiefkühlprodukte gemischt wurde, schlagen auch heute noch Tierschutzorganisationen Alarm: für viele industriell hergestellte Hundefutter wird Pferdefleisch genutzt, das aus Mexiko und anderen süd- bzw. nordamerikanischen Ländern nach Deutschland importiert wird.

Die Tiere werden dort unter nachweislich grausamen Bedingungen gehalten, die der respektvollen Behandlung eines Lebewesens in jeder Hinsicht widersprechen. Viele der von offizieller Seite sogar mit Tierschutz-Labeln deklarierten Schlachthöfe und Produzenten ignorieren die Vorschriften, vernachlässigen und misshandeln die dort untergebrachten Tiere systematisch.

Der Import von Pferdefleisch in die EU aus Mexiko, das als Hauptproduzent gilt, wurde zwar 2015 offiziell verboten – kann aber trotzdem bewiesenermaßen über Umwege oder andere Länder zu uns gelangen. Erst mal in Deutschland angekommen, wird es dann weiterverarbeitet und in den Handel aufgenommen. Das ist Realität.

Mit gutem Gewissen: Pferdefleisch aus Island

Dass es auch anders geht, zeigen uns - wie schon so häufig – die Isländer. Hier wird Pferdefleisch seit jeher auch von den Einwohnern gegessen, für die die Pferde nicht nur Begleiter, sondern auch Nutztiere darstellen. Aber das Wort „Nutztier“ ist hier keinesfalls gleichzusetzen mit den Kühen und Schweinen, die bei uns in konventioneller Massentierhaltung aufgezogenen werden. Vielmehr werden die Tiere auf Island das ganze Jahr über in Offenställen gehalten, haben Zugang zu der saubersten Luft Europas, riesigen Weideflächen und ständiger Bewegung.

Die Pferde werden schließlich für den menschlichen Verzehr geschlachtet, aber nicht alle Teile kommen tatsächlich in den Handel. Es bleiben bestimmte Schlachtreste übrig, für die es keine Nachfrage gibt, und hier kommen wir ins Spiel. Für unsere Leckerli verwenden wir nur das reine Muskelfleisch und ein wenig, Leber, Niere und Herz, um so viele Nährstoffe wie möglich verwerten zu können. All diese Teile kommen direkt frisch, gekühlt und in Lebensmittelqualität vom Schlachter in unsere Produktion, werden erhitzt, getrocknet und zu uns auf den Weg gebracht.

Kurz zusammengefasst: Pferd ist ein hochwertiges Futtermittel für deinen Hund, eine echte Alternative zu anderen Fleischsorten – und bei Tales&Tails brauchst du dir keine Sorgen um die Herkunft zu machen.

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