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Hundefutter-Rechner: Wie hoch ist der Kalorienbedarf deines Hundes?

Hundefutter-Rechner: Wie hoch ist der Kalorienbedarf deines Hundes?

Rund 50 % aller Hunde sind übergewichtig. Wow – das ist eine ordentliche Menge. Was denkst du… gehört dein Liebling auch dazu? Ernährung und Gewicht vom Hund sind Aspekte, die unter Hundehaltern immer wieder zu Diskussionen führen. Welches Futter ist das Beste, welche Menge ist perfekt und ab wann ist ein Hund überhaupt übergewichtig? Die Meinungen dazu gehen teilweise weit auseinander. Und auch das, was auf den Hundefutterpackungen angegeben ist, klingt manchmal nach wahnsinnig viel. Lass dich nicht verunsichern. Damit du deiner Fellnase mit gutem Gewissen die richtige Futtermenge gibst, haben wir einen DIY-Hundefutter-Rechner in Form verschiedener Formeln für dich zusammengestellt. Wie du den Kalorienbedarf und damit die perfekte Futtermenge ausrechnest und worauf du dabei genau achten musst, erklären wir dir in diesem Beitrag. Let's go – dein Flauschpelz wartet schon auf sein wohlverdientes Dinner.


Der Hundefutter-Rechner: Darum solltest du die Futtermenge an deinen Vierbeiner anpassen

Fast jeder zweite Hund ist zu dick. Und die meisten Hundehalter wissen gar nichts davon. Kennst du das Körpergewicht deines Vierbeiners? Entspricht es dem Idealgewicht oder solltest du die Portionen mithilfe vom Hundefutter-Rechner anpassen? Leider wissen viele Hundeliebhaber nicht, was zu viele Leckereien bei ihrer Fellnase auslösen können. Durch ein Übermaß an Fettzellen wird die Funktion der inneren Organe beeinträchtigt. Der Hormonhaushalt gerät aus der Balance und es kann zu Diabetes kommen. Grundsätzlich steigt mit Übergewicht auch das Risiko für Gelenk-, Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Inkontinenz. Das kannst du bei deinem Flauschpelz verhindern, indem du mit dem Hundefutter-Rechner die auf den Energiebedarf angepasste Futtermenge ermittelst.

Good to know: Ein Hund gilt als übergewichtig, wenn er 10 % über seinem Idealgewicht liegt. Falls du dir bei deinem Hund unsicher bist, kannst du deinen Tierarzt nach einer Einschätzung fragen. Das ist insbesondere bei Mischlingen ohne festgelegtes Idealgewicht ratsam.


Hundefutter Rechner


Hundefutter-Rechner: Faktoren zur Berechnung der Futtermenge

Wenn es um die richtige Futtermenge für deinen Vierbeiner geht, werden nicht nur Größe und Gewicht in die Berechnungen mit dem Hundefutter-Rechner einbezogen. Im Alltag warten nämlich einige Aspekte, die bei der Dosierung vom Futter eine wichtige Rolle spielen – und leider häufig in Vergessenheit geraten. Stelle dir zunächst folgende Fragen:


  • Wie alt ist mein Vierbeiner?
  • Wie groß und wie schwer ist er?
  • Ist es ein Rassehund?
  • Hat mein Hund täglich viel Bewegung oder eher weniger?
  • Werden zusätzlich zum normalen Futter auch Leckerlis gefüttert?
  • Ist meine Fellnase rundum gesund oder hat sie beispielsweise eine Stoffwechselerkrankung?
  • Ist mein Hund kastriert?
  • Bekommt mein Vierbeiner Nassfutter oder auch einen gewissen Trockenfutteranteil?


Puh – bei deinem eigenen Hundefutter-Rechner gibt es ganz schön viel zu beachten. Der Nährstoffbedarf jeder Fellnase ist unterschiedlich und sollte stets angepasst werden. Nur so ist der Hund perfekt mit Nährstoffen und Energie versorgt.


Das Alter des Hundes: wichtig für den Hundefutter-Rechner

Wusstest du, dass Hunde je nach Alter eine andere Futtermenge benötigen? Ein Welpe ist besonders aktiv und hat einen überaus wichtigen Job: Er muss wachsen! Damit sich das Skelett optimal ausbildet, benötigen Welpen etwas mehr Hundefutter als adulte Vierbeiner. Ihr Kalorienbedarf ist höher – was natürlich auch dem vielen Spielen geschuldet ist. Kein Junghund liegt gern rund um die Uhr auf der faulen Haut. Es gibt so viel zu entdecken!


Ab einem gewissen Alter – abhängig von Rasse und Größe des Hundes – gehört dein Vierbeiner zu den Senioren. Mit zunehmendem Alter werden die meisten Flauschpelze ruhiger und gemütlicher. Das Toben nach Lust und Laune kommt immer seltener vor und die Couch wird zum neuen Lieblingsplatz auserkoren. Ein alter Hund bewegt sich weniger und hat dementsprechend einen geringeren Energieverbrauch. Der Kalorienbedarf ist im Verhältnis zu jungen Vierbeinern geringer. Damit die flauschigen Senioren nicht an Übergewicht leiden, musst du als verantwortungsvoller Hundehalter die Menge vom Futter anpassen. Wie? Das zeigen wir dir in unserem Hundefutter-Rechner.


Was ist die perfekte Futtermenge für meinen Hund?

Pauschal gibt es dafür keine zu 100 % richtige Antwort. Denn der Energieanteil und die Zusammensetzung der Nährstoffe hängen von dem jeweiligen Futter ab. Auf vielen Verpackungen von Nassfutter und Co. findest du direkt eine Fütterungstabelle. Darin sind Gewicht und Körpergröße berücksichtigt und die entsprechend benötigte Futtermenge aufgeschlüsselt. Diese Tabellen sind praktisch und geben dir eine gesunde Richtung zur Fütterung an. Trotzdem kann es sich lohnen, mit dem Hundefutter-Rechner die optimale Menge in Relation zu Körpergröße, Alter und Gewicht des Hundes zu ermitteln. Denn während die Tabelle auf der Packung Trockenfutter vom durchschnittlichen Hund ausgeht, ist dein Vierbeiner vielleicht gar nicht durchschnittlich. Gehst du täglich große Runden mit ihm oder fahrt ihr lange Strecken Fahrrad? Dann bewegt er sich eventuell schon mehr als andere Hunde in seinem Alter und sein Kalorienbedarf ist höher.


Besonders zweckdienlich sind die Formeln in deinem eigenen Hundefutter-Rechner, wenn du deinen Hund nicht mit einem Alleinfutter fütterst, sondern stattdessen für ihn eigenes Futter kochst oder barfen möchtest. Anhand des Kalorienbedarfs kannst du die entsprechenden Mahlzeiten genau portionieren.


Hundefutter-Rechner: Energiebedarf Hund berechnen

Online findest du einige Hundefutter-Rechner, mit denen du die richtige Hundefutter-Menge berechnen kannst. Meist sind diese jedoch auf bestimmte Futtersorten beschränkt. Eine universelle Möglichkeit ist hingegen diese einfache Formel nach Meyer und Zentek, mit der du den Kalorienbedarf vom Hund in Megajoule ausrechnest:


Der Energiebedarf = 0,52 Megajoule x Körpergewicht Hund in kg 0,75


Beispiel:


Ein Kleiner Münsterländer wiegt 20 Kilogramm. In dem Fall geht die Rechnung wie folgt:


0,52 Megajoule x 20 kg0,75 = 4,91 Megajoule pro Tag


Megajoule kannst du übrigens einfach in Kilokalorien umrechnen. Dafür musst du nur den Wert mit 239 multiplizieren. Der kleine Münsterländer hätte also einen Bedarf von ca. 1173 Kilokalorien.


Hundefutter Menge berechnen


Kalorienbedarf Hund – Futtermenge Welpen berechnen mit Hundefutter-Rechner


Damit Junghunde gesund wachsen können, benötigen ihre Organe in den ersten Lebensmonaten eine ordentliche Portion Nährstoffe. Zu viel Futter tut jedoch auch nicht gut, sondern führt bei Welpen zu Übergewicht, zu starken Wachstumsschüben und damit zusammenhängenden Skelettproblemen. Natürlich haben wir auch hier die passende Rechnung für dich und deinen tapsigen Vierbeiner:


Energiebedarf bei Welpen kleinerer Hunderassen = 0,66 Megajoule x Körpergewicht in kg0,75

Bedarf bei Welpen großer Rassen = 0,75 Megajoule x Körpergewicht in kg0,75


Egal, ob Trockenfutter oder Nassfutter – damit dein flauschiger Freund optimal mit allen Nährstoffen und Energie versorgt ist, solltest du ihm unbedingt ein hochwertiges Welpenfutter geben. Diese Futter sind speziell auf den erhöhten Bedarf eines heranwachsenden Hundes ausgerichtet.


Futtermenge Hund berechnen bei hohem Alter des Hundes

Im Alter sinkt der Umsatz deines Hundes. Die langen Fahrradausflüge gehören der Vergangenheit an und der Hund ruht sich einfach gerne ausgiebig aus. Der Energiebedarf verändert sich dadurch und wird anders berechnet:

Energiebedarf bei alten Hunden = 0,45 Megajoule x Körpergewicht in kg0,75


Wie hoch ist der Energieverbrauch deiner Fellnase? Hast du die Portionen vom Futter bisher richtig eingeschätzt?


Hundefutter-Rechner Trockenfutter & Nassfutter – die Unterschiede

Macht es nun eigentlich einen Unterschied, ob du deinem Hund Nassfutter oder Trockenfutter gibst? Nein, denn die Formeln für deinen eigenen Hundefutter-Rechner sind nicht auf ein spezielles Futter ausgelegt, sondern errechnen die benötigte Energie deines flauschigen Lieblings. Hier solltest du jedoch ein gutes Auge auf die jeweilige Menge haben: Meistens sind die Futtermengen von Nass- und Trockenfutter sehr unterschiedlich. Das liegt ganz einfach daran, dass Nassfutter im Gegensatz zu Trockenfutter einen hohen Flüssigkeitsanteil besitzt. Im Trockenfutter ist der Energieanteil pro 100 g teilweise wesentlich höher als in vielen feuchten Sorten. Wundere dich bei einer Mischfütterung daher nicht, wenn das Gewicht vom Nassfutter wesentlich höher ist.


Futterrechner: Futtermenge Hund bei Alleinfuttermitteln anpassen

Wichtig ist, dass du die Futtermenge für den Hund mit dem jeweiligen Energiebedarf abgleichst. Die genauen Nährwerte vom Futter können wir natürlich nicht bestimmen, aber Durchschnittswerte gibt es:


  • 100 g Trockenfutter enthalten ca. 350-380 Kalorien
  • 100 g Nassfutter enthalten ca. 100 Kalorien


Zusätzlich kann ein Blick auf die analytischen Bestandteile helfen. Kohlenhydrate machen einen großen Teil der Energiebilanz eines Futters aus, sind meistens jedoch nicht in Prozenten angegeben. Ziehe daher die vorhandenen Werte von den ursprünglichen 100 % ab – und du näherst dich dem prozentualen Kohlenhydrat-Anteil.


Futter nach Maß

Bei Alleinfuttermitteln, wie unserem Trockenfutter, musst du gar nicht erst groß rechnen – wir haben das für dich übernommen. Auf vielen Alleinfuttern findest du bereits eine vorgefertigte Tabelle, die die entsprechende Futtermenge für deinen Hund preisgibt. Wenn du jedoch Barfen möchtest oder deinem Hund ein Einzelfutter gibst, solltest du mithilfe der Formeln die korrekte Futtermenge anhand des Energiebedarfs bestimmen. Das klingt zwar im ersten Moment kompliziert, ist aber reine Übungssache. Und wenn du es doch lieber einfach möchtest, probiere einfach unsere getreidefreien Nass- und Trockenfutter aus. Und vergiss nicht: Snacks und Leckerlis müssen in die Tagesbilanz deines Vierbeiners eingerechnet werden. Ansonsten sind sie zusätzliche Kalorien, die auf Dauer das Gewicht des Hundes beanspruchen.

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